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"Helfende Hände Rommerskirchen" ist eine Gruppe im Netzwerk 55+.
Schirmherr ist der Bürgermeister der Gemeinde, Herr Dr. Martin Mertens.
Beratend unterstützt werden die "Helfende Hände Rommerskirchen" von der Diakonie Rhein-Kreis Neuss.

Jeder kann Helferin oder Helfer werden, das Alter spielt dabei keine Rolle.

Hilfen in Form von Nachbarschaftshilfen werden generationsübergreifend und kostenfrei angeboten. Dazu gehören kleine Erledigungen, die momentan nicht selbst durchgeführt werden können. Die Tätigkeiten dabei sind so geringfügig, dass man dafür im Regelfall keinen Handwerker oder anderen Dienstleister bestellt bzw bekommt.

Die Erreichbarkeit ist:
montags bis freitags: 9:30 - 16:30 Uhr
unter der Telefon-Nr:
02183 / 800-69

Der Anrufbeantworter ist immer eingeschaltet und wird regelmäßig abgehört.

Geholfen wird schnell und unkompliziert bei kleinen Aufgaben wie:

  • kleine Hilfen im Haushalt
  • Behebung von kleinen Computer-Problemen
  • Begleitung zum Friedhof, Supermarkt etc.
  • kleine Reparaturen in Haus und Garten
  • Wechseln von Leuchtmitteln
  • Hilfe beim Ausfüllen von Formularen
  • Begleitung bei Behördengängen
  • Übersetzunghilfen bei Ämtern und Ärzten
  • Einstellen von Handys und Fernsehern
  • Unterstützung für junge Familien

Nicht übernommen werden Aufgaben wie:

  • Körperliche Pflege
  • Putztätigkeiten
  • regelmäßige Fahrtendienste
  • Arbeiten an Gas-, Wasser- und Elektroanlagen
  • Umzüge

Spenden für die "Helfende Hände" können überwiesen werden an:


Seniorennetzwerk Rommerskirchen e.V.
Verwendungszweck:
"Helfende Hände Rommerskirchen"

Bank: Sparkasse Neuss
Konto: 93 460 830
BLZ: 305 500 00
IBAN: DE04 3055 0000 0093 4608 30

BIC: WELADEDNXXX

Statistik

erledigte Anfragen seit 01.07.2015: 60
Stand 31.12.2016

Den Flyer können Sie hier herunterladen


Interview mit der NGZ am 12.10.2017


zusätzliche ehrenamtliche Hilfe

Eine weitere Gruppe, die sich ehrenamtlich engagiert ist die Gruppe "Rokis helfende Hände".
hier gelangen Sie auf die Homepage dieser Gruppe
http://www.rokis-helfende-haende.de


Flyer der Helfenden Hände Rommerskirchen


Mai 2016 NGZ schreibt eine Zwischenbilanz

Die "Helfenden Hände" bestehen seit knapp 1 Jahr, Zeit einen Zwischenbericht in der Presse zu veröffentlichen.

Hier können Sie den interessanten Pressebericht lesen


Die ersten zwei Monate - Zwischenbericht

Schnelle Eingreiftruppe für den Notfall

Zwei Monate Helfende Hände in Rommerskirchen – ein Zwischenbericht

Maria Schmitz [1]  aus Vanikum ist 82 Jahre alt und verwitwet. Das Gehen fällt ihr immer schwerer, aber mit einem Rollator kommt sie in ihrer Wohnung noch gut zurecht. Sie hat sich im Telefonladen ein schnurloses Telefon gekauft, das sie stets bei sich tragen wollte. Damit wäre sie erreichbar und könnte im Notfall Hilfe holen. Aber dieses Telefon funktioniert nicht richtig. Ein permanentes Knacken in der Leitung ist so störend, dass sie ihre Gesprächspartner kaum verstehen kann.
Eine nette Nachbarin hat ihr ein schnurgebundenes Telefon ausgeliehen. Leider reichte die Schnur nicht, um mit ihrem Rollator in alle Räume zu gelangen.
Maria Schmitz rief die „Helfenden Hände“ an und bat, ihr Telefonproblem zu lösen, das permanente Knacken in ihrem Telefon zu beseitigen. Am Telefon war ein Mann, der versprach, einen geeigneten Helfer zu suchen und sich wieder zu melden. Am gleichen Tag rief er zurück und ließ bestellen an, ein Helfer namens Walter Grummer  würde sich bei ihr melden.
Walter Grummer[1] ist Rentner und hat beruflich einiges mit Technik zu tun gehabt. Aber ein ausgewiesener Telefonspezialist ist er auch nicht. Er rief von Maria Schmitz aus bei dem Netzbetreiber an. Nach der üblichen langen Wartezeit führte das nervende Frage/Antwort-Spiel mit dem Telefoncomputer allmählich einen Schritt weiter. Endlich mit einem richtigen Menschen verbunden, brachte nach viel Geduld den gewünschten Erfolg. Die Ursache war letztendlich ein fehlerhaftes  Zubehörelement an der Telefondose. Es wurde die Lieferung des Zubehörs veranlasst und nach einigen Tagen angebracht. Frau Schmitz ist nun überglücklich, dass sie wieder frei in allen Räumen telefonieren kann.
Walter Grummer: „Mein Einsatz hat mir sehr viel Spaß bereitet. Es ist ein gutes Gefühl, geholfen zu haben. Wenn man keinen Angehörigen oder Nachbarn hat, der einem hilft, kann schon das Auswechseln einer Glühbirne zum Problem werden.“

[1]Namen geändert


Anfang Juli diesen Jahres wurde im Netzwerk55+ Rommerskirchen die Gruppe „Helfende Hände“ gebildet. Sie soll der hilfreiche Nachbar per Telefon sein. Schnell, unkompliziert und kostenlos werden kleinere Aufgaben wie Hilfen im Haushalt, Behebung von technischen Problemen bei Computern, Telefon und Fernsehern, Begleitung zum Einkaufen, Friedhof oder zur Behörde, handwerkliche Aufgaben und manches andere erledigt. Stets Gefälligkeiten, um die man auch einen guten Bekannten bitten könnte. Regelmäßige Hilfen, wie die ständige Gartenpflege, oder fachlich kritische Aufgaben, wie Arbeiten am Gas- oder Elektronetz, gehören nicht dazu.
Die Organisatoren waren nach der offiziellen Vorstellung im Rathaus sehr gespannt, ob diese Art Hilfe in Rommerskirchen angenommen wird.
Vier Koordinatoren nehmen Anrufe von Hilfesuchenden über die von der Gemeinde bereit gestellte Telefonnummer 80069 entgegen. Sollte kein Koordinator persönlich erreichbar sein, wird das Anliegen von einem Anrufbeantworter aufgenommen  und regelmäßig abgehört. Es ist ganz wichtig, dass der Hilfesuchende mindestens den Namen und die Telefon-Nr. auf dem Anrufbeantworter hinterlegt!
Der Koordinator überlegt, ob eine Hilfe möglich ist, sucht eine Helferin oder einen Helfer aus und kündigt sie oder ihn beim Hilfesuchenden an. Alle Helferinnen und Helfer sind bei der Gemeinde gelistet. Für alle wurde das Erweiterte Polizeiliche Führungszeugnis eingeholt.
Unsere Hilfen leisten wir unentgeltlich. Wenn jemand, dem geholfen wurde, unbedingt sich „erkenntlich“ zeigen will, verweisen wir auf unser Spendenkonto. Dieses Geld wird einem gemeinnützigen Zweck zugeführt.
Zurzeit stehen 15 Helferinnen und Helfer aus unterschiedlichen Berufswelten für eine Hilfestellung zur Verfügung.


Bis Ende August konnten 19 Hilferufe entgegengenommen werden. Sie verteilen sich auf ganz unterschiedliche Angebotsbereiche:

  • Einkauf/Begleitung                  5
  • PC/Drucker/Netzwerk             4
  • Telefon/Handy/Smartphone    2
  • Fernsehen                               2
  • Handwerk                                4
  • Ausfüllen Formulare                 2