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Kulturelles Leben in der Gemeinde Rommerskirchen und drum herum.
Das es das gibt, dass will diese Gruppe aufzeigen und entsprechende Angebote machen.

Bringen Sie Ihre Vorschläge und Ideen ein und stellen Sie gemeinsam mit uns einen Plan auf, wann, wo, was alles angesehen (z.B. Skulpturenhalle in Sinsteden) und angehört (z.B. Kabarett im Kultur Cafe, Musik in Knechtsteden) werden kann.

Für Besprechungstermine dieser Gruppe schauen Sie bitte in den Terminplan = Termine.

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an
Ingrid Grubert – Telefon: 02183/9588 – Email: ingrid.grubert(at)t-online.de
und/oder
Hubert Rosellen – Telefon: 02183/9833 – Email: h-rosellen(at)t-online.de



Als die Bilder laufen lernten...

… das wollten sich 20 Netzwerker einmal genauer ansehen. So folgten sie am Donnerstag, dem 26. Oktober 2017, einem Vorschlag der Gruppe Kulturelles zum Besuch des Filmmuseums Düsseldorf.

Zuerst mussten sie selber laufen bzw. fahren. In PKW-Fahrgemeinschaften ging es zum Bahnhof Dormagen und von dort mit der Bahn weiter nach Düsseldorf. Die U-Bahn brachte sie zur Kö und geleitet von gebürtigen Düsseldorfern aus ihrer Mitte gingen sie zu Fuß gemütlich zur Schulstraße 4. Nun hatten sie eines der sieben Filmmuseen Deutschlands erreicht.

Um 15 Uhr begann für sie eine Führung durch das Museum.

Sie erfuhren, dass das Museum seit dem Jahre 1993 existiert. Es gewährt den Besuchern einen Zugang zur Welt des Films von seinen frühesten Anfängen bis in die Gegenwart.

Auf der ersten Etage „begegneten“ den Besuchern renommierte Regisseure wie Charlie Chaplin, Federico Fellini, Alfred Hitchcock oder Sergej Eisenstein. Die Kostüme und Accessoires der Großen des Filmgeschäfts beweisen, dass selbst legendenumwobene Stars Menschen waren. So zum Beispiel das Kostüm des Nosferatu, welches Klaus Kinsky im Film von Werner Herzog getragen hatte. Für ihn wurden extra Schuhe mit Plateausohlen angefertigt, damit er nicht kleiner war als seine Filmpartnerin Isabelle Adjani.

Hinter die Kulissen eines Stummfilmkinos schauten die Besucher auch. Ein Modell des ersten großen Stummfilmpalastes in New York, des „Roxy Theaters“, welches Platz für 6.200 Personen geboten hatte, macht es möglich.

Im Museum ist ein Raum, der an die früheren Wanderkinos erinnert. Diese Wanderkinos kamen hauptsächlich mit ihren Filmen in ländliche Gebiete. Die Rommerskirchener hatten das Vergnügen, einen 8minütigen Zeichentrickfilm

von 1926 anzusehen. Alle waren sehr erstaunt über die Verbindung von Zeichentrickfiguren und einer natürlichen Person, der Alice. Der Film heißt : Alice Fire Fighter (Alice und ihre Feuerwehr – Ansicht am Computer über Youtube ist möglich).

Auf der 2. Etage erfuhr die Gruppe mehr über die Elemente, die vor der Entwicklung der Kinematographie entstanden sind. Nach bewegten Bildern stand den Menschen schon sehr lange der Sinn. Beispiel ist hier das asiatische Schattenspiel. Doch erst durch den Film war es möglich, die Illusion der Bewegung im Bild verfolgen zu können. 16 Einzelbilder sind nötig, um 1 Sekunde Film zu zeigen.

Sehr beeindruckt waren die Besucher vom Leben und Wirkungen der Filmpionierin Lotte Reiniger, die von den chinesischen Scherenschnittfiguren beeinflusst wurde. Sie sahen einen von ihr in mühevoller Geduldsarbeit erstellten zauberhaften Silhouetten-Animationsfilm. Das Filmmuseum Düsseldorf hat ihren Original-Arbeitstisch in der Dauerausstellung.

Zum Abschluss der Führung gelangten die Rommerskirchener zum „Drehort“. Auf der dritten Etage ist ein nachgebautes Filmstudio mit Kulissen, Kameras, Windmaschine und Scheinwerfern. Hier drehten sie zwar keinen Film, nahmen sich aber Zeit um ein Erinnerungsfoto zu machen.

Erinnern werden sich die Teilnehmer dieser Führung noch sehr lange. Einige werden sich sicherlich nochmals auf den Weg ins Filmmuseum machen, denn es gibt noch Vieles genauer zu betrachten.

Nach diesem informativen Besuch ließen sie den Tag „Im Füchsen“ ausklingen. Sie bedankten sich bei der Organisatorin Ingrid Grubert für diesen interessanten Nachmittag.

 

Für die Gruppe „Kulturelles“: Hubertine Nippen-Vogler


Warum denn in die Ferne schweifen…..?

24 Netzwerker besuchten das Kloster Knechtsteden in der Nachbarschaft

Am 28. August haben wir die Gelegenheit genutzt, das Kloster Knechtsteden zu besuchen. Wir machten einen Spaziergang durch die Klosteranlagen wobei uns unser Klosterführer, Manfred Stefer, ausführlich über die Geschichte des Klosters und alles Wissenswerte informierte. Herr Stefer war viele Jahre Mitarbeiter in der Klosterverwaltung, und hatte viel zu erzählen. Die Basilika, der Kreuzgang, die historische Bibliothek, die Außenanlagen, zum Beispiel der Friedhof und die alten Werkstätten - von denen einige in letzter Zeit von interessierten Ehrenamtlern wieder zum Leben erweckt wurden - sind nur einige Punkte unseres Besichtigungsprogrammes.

Die 'Missionsgesellschaft vom Heiligen Geist - Spiritaner' ist eine römisch-katholische Ordensgemeinschaft. Zurzeit leben 26 Ordensleute hier im Missionshaus wobei der Altersdurchschnitt fast die 80er Marke erreicht. Fast alle Spiritaner haben in Übersee in den Missionen gearbeitet und verbringen hier ihren Lebensabend. 

Diese mittelalterliche Klosteranlage ist heute ein religiöses und kulturelles Zentrum und über die Region hinaus von Bedeutung. Die jährlich stattfindenden „festlichen Tage alter Musik“ sind nur ein Highlight im Konzertkalender. Angeschlossen sind heute das bekannte Norbert Gymnasium und ein führendes Sportinternat.

Mit vielen neuen Eindrücken versehen, ließen wir diesen schönen Nachmittag in der Gaststätte „Klosterhof“ ausklingen, bevor es mit unseren bewährten Fahrgemeinschaften wieder in Richtung Rommerskirchen ging.

Für die Gruppe „Kulturelles“: gez. Hubert Rosellen


Netzwerker 55+ „op Jöck“

Im Mai 2017 lud die Gruppe Kulturelles zu einem Besuch des historischen Rathauses in Köln und des Duftmuseums Farina ein. Schnell waren die Plätze ausgebucht und es musste eine Warteliste geführt werden.

Diese 20 „Wartenden“ fanden dankenswerterweise in Walter Sauer einen Organisator, der mit ihnen die Besichtigungen am Donnerstag, den 17. August 2017, wiederholte.

Auf dem Programm stand morgens eine Rathausführung und anschließend eine Führung im Duftmuseum Farina.

Der Termin des Rathauses wurde auf nachmittags verschoben.

Spontan erklärte sich Walter Sauer bereit, eine 2-stündige Altstadtführung zu machen.

Auf einer Wanderung vom Dom, der besichtigt wurde, zum Rathaus, Alter Markt vorbei an Groß Martin über den Ostermann-Platz ging es zum Eisenmarkt. Selbstverständlich wurde über die unglückliche Geschichte von Jan und Griet und die entdeckten Heinzelmännchen berichtet.

Danach wurde eine kleine Pause eingelegt, um sich dann zu einer historischen 60-minütigen Führung im Duftmuseum Farina aufzumachen. Dort führte uns „Herr Farina“ persönlich in die Welt der Düfte ein. Die heute älteste Parfüm-Marke der Welt gibt es seit 1709.

Mit der uns bestens bekannten Köln-Führerin, Frau Lentes Meyer, trafen wir uns anschließend zu einer 2-stündigen Führung am historischen Rathaus. Es ist das älteste Rathaus Deutschlands. Wo früher Weinvorräte gelagert wurden, finden heute Trauungen statt.

Über die „Piazzetta“ gelangt man zu den Amtsräumen der OB`in und Verwaltung.

Nach so vielen Infos machte sich der Hunger bemerkbar. Der Abschluss erfolgte in einem Brauhaus, von wo aus es mit dem Zug „geschafft“ nach Hause ging.

 

Bericht für Gruppe Kulturelles: Gudrun Sauer Foto: privat

 

 


Theaterscheune Dormagen "Herrencrême"

Herrencrême,

so der Titel der Veranstaltung, zu der sich am 05.August 2017, eine Gruppe

von 28 Teilnehmern getroffen hat und sich auf den Weg begab. Die Gruppe Kulturelles hatte die Teilnahme organisiert. Wie inzwischen üblich, ging es per Fahrgemeinschaften zum Theatersommer nach Knechtsteden. Angekündigt war:

                                           „DER 1000. Gast“

Eine packende und rasante Comedy- und Musik–Show.

„Herrencrême“ präsentierte sich mit neuem Programm, neuem Mitglied, neuen Songs und Klassikern im neuen Gewand. Aber weiterhin musikalisch brillant und mit viel Witz.

Zwischen „Atemlos“ von Helene Fischer und „Applaus“ von den Sportfreunde Stiller, bot das Ensemble bekannte und beliebte Lieder, vorgetragen wie angekündigt: gekonnt, dem Publikum zum Gefallen. Dieses nahm voller Begeisterung, vertraut mit Texten und Melodien, mit Gesang und mit Applaus am Geschehen teil.

Gleich zu Beginn kam der erwartete 1000.Gast. Ein festlicher Abend war für diesen Herren vorgesehen. Irgendwie klappte, zum Vergnügen des Publikums, nichts so recht. Angebotene Getränke und Speisen waren, Comedy-gerecht, zubereitet und serviert. Einen langweiligen Abend verbrachte der bejubelte Gast allerdings nicht. Mit seinem Gesang unterstützte er den Kellner (Thomas Peters) und den Koch (André Eigen). Das Keyboard wurde von Klaus Klaas gespielt.

Nach diesem kurzweiligen Abend fuhren die Netzwerker gut gelaunt nach Hause.

Die gemeinsame Einstimmung auf den Abend fand in diesem Falle vorher statt.

Bericht: Ingrid Grubert

 


"Fraulück em Vringsveedel" ein Spaziergang mit Günter Schwanenberg

Voller Vorfreude machten sich 26 Netzwerker der Gruppe Kulturelles auf den Weg nach Köln.

Selbst die angekündigten 30+ Grade konnten diese nicht trüben. Am Chlodwigplatz waren wir mit Günter Schwanenberg verabredet. 2,5 Stunden lang würde er uns mit seiner Gitarre und mit seinen Liedern durch die Südstadt führen. „Fraulück em Vringsveedel“, Kölner Stadtgeschichte wird durch ihn lebendig. Plastisch und beeindruckend weiß G. Sch. vom Leben der Frauen in der Zeit des 19. Jahrh. zu erzählen. Von den „Stollwerkmädchen“, der Hygiene wegen adrett und sauber gekleidet, von den Spinnerinnen, mit einem Arbeitstag von 16 Stunden, im Wasser stehend. Von Fabrikbesitzern, die die Abhängigkeit der Frauen und Mädchen schamlos ausnutzten, und welche auch sexuell gefügig sein mussten. Die Tage im Karneval dienten den Frauen als Ventil. Hier wurde gefeiert, getanzt, gesungen, wer das Geld hierzu nicht hatte, besorgte es sich im Pfandhaus. Irgendwann wurde es zurückgezahlt.

Natürlich gab es auch die andere Seite, Frauen aus der wohlhabenden Gesellschaft. So ist bekannt, dass der Fabrikant und Ratsherr Gustav von Mevissen fünf Töchter hatte. Diese hatten zu gehorchen, lernten Halbwissen, eventuell etwas Kochen. Mathilde von Mevissen, eine der Töchter erbte nach dem Tode des Vaters ein Riesenvermögen, setzte sich für Rechte der Frauen (Frauenwahlrecht), insbesondere für die Ausbildung und Förderung von Mädchen ein. Dass 1903 in Köln ein Mädchengymnasium - das erste in Preußen - eröffnet wurde, war ihrem Einsatz und ihren finanziellen Möglichkeiten zu verdanken. Die Stadt Köln ehrte das Andenken an Mathilde von Mevissen durch eine Skulptur am Rathausturm.

Die Gegend rings um Severinstorburg und Chlodwigplatz heute: Jung und Alt, Arm und Reich, Kölsche und Imis, ein typisch kölsches Veedel. Kölner Geschichten und Geschichte erlebbar gemacht durch Günter Schwanenberg mit seiner Gitarre. Bahnfahrt und Brauhausbesuch sind mittlerweile in der Gruppe Kulturelles obligatorisch.

 

Für die Gruppe „Kulturelles“

Ingrid Grubert und Hubert Rosellen

Näheres zur Gruppe „Kulturelles“ im Netzwerk 55+ in Rommerskirchen: www.netzwerk-rommerskirchen.de

 


Führung in Köln: Historisches Rathaus und Farina

Mit Frau Lentes Meyer, unserer bewährten Kölnführerin trafen wir uns am Haupteingang des historischen Rathauses. Urkunden aus 1135/52 weisen erstmals auf ein Haus hin,in dem die Bürger zusammenkommen. Somit ist es das älteste bezeugte Rathaus in Deutschland. Der älteste erhaltene Teil ist der sogenannte „Lange Saal“ oder auch „Hansasaal“, was wohl auf die Zugehörigkeit zur Hanse hindeutet.

Der zweite Weltkrieg zerstörte den Rathauskomplex fast vollständig. In einem geschlossenen Hallenhof entstand als neues zentrales Element die „Piazetta“ (Köln, die nördlichste Stadt Italiens???) Von hier aus gelangten wir über viele Treppen und Gänge zu den Amtsräumen der Oberbürgermeisterin und Teilen der Verwaltung. Frau Lentes Meyer zeigte uns den wieder aufgebauten Rathausturm mit seinen über hundert Steinfiguren von Kölner Persönlichkeiten, wie z.B. Heinrich Böll, Konrad Adenauer oder Willi Ostermann.Weiter ging es zum Senatssaal, zur Rentkammer und schließlich in den ehemaligen Weinkeller. Dieser ist noch original erhalten und dient heute als Trauzimmer.

Mit vielen neuen Eindrücken und einer Stärkung in einem Cafe ging es weiter zur Parfümfabrik „Farina Gegenüber“, zu einer Historischen Kostümführung.

Dort angekommen, führte uns Herr Farina persönlich in die Welt der Düfte ein. Die heute älteste Parfum Marke der Welt gibt es seit 1709. Herr Farina, brachte aus Italien die Kunst mit, Alkohol rein zu destillieren, die Grundlage für seine gelungene Kreation. Zitat:“ Mein Duft ist wie ein italienischer Frühjahrsmorgen…“ Zu Ehren seiner neuen Heimatstadt nannte er den Duft EAU DE COLOGNE. Damit machte er Köln als Stadt des Duftes weltberühmt. Die Bürger setzten ihm am Rathaus ein Denkmal. König-und Fürstenhäuser liebten den Duft und zählten zu den Kunden. Sie waren es auch, die diesen Duft bezahlen konnten. Es wurde reichlich gesprüht und nicht gewaschen. Flacons bewundern, die alten Arbeitsräume besichtigen und ein heiteres Aromenraten rundeten die Führung ab.

Anschließend schmeckte ein Kölsch und etwas Leckeres aus der Brauhauskarte. Mit dem Zug fuhren wir, gut gesinnt nach diesem erlebnisreichen Tag, wieder nach Rommerskirchen.

Ingrid Grubert Hubert Rosellen

 


Besuch der Ausstellung: Acedia, Trägheit und Langeweile

Wir Rommerskirchener Netzwerker haben bisher schon einige Male das ortsansässige Museum im Kulturzentrum Sinsteden besucht. So wurde auch eine Führung durch die aktuelle Ausstellung geplant. Die sieben Todsünden sind das aktuelle Thema. Zurzeit beschäftigt sich die Ausstellung mit dem Thema Acedia, was man mit Langeweile oder Trägheit übersetzen kann. Die Todsünde Acedia war den meisten Besuchern völlig unbekannt, obwohl diese schon im Altertum beschrieben wurde.

Acedia, Langeweile oder Trägheit, dieses Thema beschäftigt die Menschheit seit Jahrhunderten. So wurde diese Todsünde auch als Motiv in der Kunst aktuell.

Unterschiedlichste Interpretationen berühmter Künstler, ob in Bildern, Texten oder Fotografien, zeugen in dieser Ausstellung davon. Frau Dr. Wappenschmidt wusste ausgiebig und spannend zum Thema „Acedia“ zu informieren. Namen berühmter Künstler; Albrecht Dürer, Jürgen Klauke – in Köln lebender Fotograf und auch der des Schriftstellers Salman Rushdie wurden genannt.

„Acedia“ , eine der „Sieben Todsünden“ ist so aktuell wie eh und je.

Nach dem Museumsbesuch hat Herr Zachäus vom Café Stüffje die Türen geöffnet.

Bei Gesprächen und leckeren Reibekuchen ließen wir den Tag ausklingen.

gez. Ingrid Grubert für die Gruppe Kulturelles


30. März 2017 Scala Theater, Dreimol Null es Null

Dreimol Null es Null….

Hinter der vornehmen Fassade einer Altenresidenz für gut betuchte Damen geht es drunter und drüber. Die Leiterinnen, die Schwestern Anna und Maria Kron zeigen sich nicht zimperlich, ist doch ihr großer Traum: Einmal zum Karneval nach Rio. Drei neue, offensichtlich wohlhabende Damen, kommen gerade recht. Allerdings entpuppen diese sich als Ganoven, die einen Bankraub planen. Als „de drei Pittermänncher“ auf der Bühne erscheinen, geht es richtig rund. Irrungen, Wirrungen und Kuddelmuddel. Auch die Liebe kommt nicht zu kurz. 

„Dreimol Null………….“ war deftig, witzig, schrill und wie immer auch ein bisschen frivol.

Auch nach dem Tode von Walter Bockmeyer hat das Scala Ensemble sein Publikum fest im Griff. Gesungen und geschunkelt wird zu jeder Jahreszeit. Die Zuschauer erweisen sich als textsicher, gerade bei Liedern von Willi Ostermann.

Natürlich mussten wir auf unseren schon traditionellen Brauhausbesuch nicht verzichten. Wir haben ihn einfach vorverlegt und saßen gut gesättigt und wohl gesinnt im Theater. Wer nicht gut zu Fuß war, erreichte das Brauhaus in wenigen Minuten mit einem Taxi. Gegen Mitternacht stiegen 34 Netzwerker etwas müde, jedoch bestens gelaunt in Rommerskirchen aus dem Zug. Und die Frage einiger Teilnehmer war: „Gehen wir bald wieder? Sagt aber Bescheid.“ Natürlich.

Nett: Ein Mitfahrer war gedanklich auf anderer Spur: zum Millowitsch-Theater.

gez. Ingrid Grubert für die Gruppe Kulturelles


19. Oktober 2016 Knechtstedener Wald

 ...mit Revierförster Theodor Peters durch den Wald...

 Bereits im Juni wurde die Führung der Gruppe Kulturelles, mit  dem Revierförster Theodor  Peters vereinbart. 30 Netzwerker trafen sich um 9:00 Uhr am Parkplatz des Knechtstedener Waldes. Mit festem Schuhwerk, warmer Kleidung und Regenschirm ausgestattet, machten wir uns auf den Weg. In der gut 2-stündigen Führung erfuhren wir welche Baumarten wachsen, welche Vögel anzutreffen sind, welche Tiere hier leben.
Herr Peters zeigte uns von Spechten gehackte Baumlöcher, welche nach Verlassen  noch von anderen Vogelarten weiterhin genutzt werden können. Er machte uns aufmerksam auf Bucheckern, die zur Nachzüchtung genutzt werden und auch auf zurzeit reichlich vorhandene rote Eichel. Ein wahrer Schmaus für die im Wald lebenden Rehe, Hirsche und Wildschweine. Besonders aufgefallen ist uns eine neu aufgeforstete Lichtung.
Die jungen Bäume werden im Laufe der Zeit auf natürliche Weise, aber auch durch menschliches Eingreifen, zu stolzen Bäumen heranwachsen.
Wie uns der Förster erzählte, werden dafür etwa 150 Jahre ins Land gehen. 
Einige Flächen im Wald werden sich selbst das heißt der Natur überlassen die sich hier frei entfalten soll. In alten, heute noch erkennbaren Rheinbetten hat sich der Wald entsprechend entwickelt, Erlen und verwandte andere Gehölze sind hier heimisch.
Früh am Tag durch den sich herbstlich-färbenden Wald geführt werden, Dinge sehen, die wir sonst übersehen, das bedeutete einen guten Start in den Tag; obwohl: das Wetter hätte doch etwas netter sein können.
Ein Anliegen des Försters für solche Führungen ist es, Menschen den Wald nahezubringen, mit ihm achtsam umzugehen, die Wege nicht zu verlassen und das Wild nicht zu stören.
Wir danken Herrn Peters für die interessante und informative Führung durch seinen Wald.
Bericht von Ingrid Grubert

Erste Erklärung auf dem Waldparkplatz
Der Förster zeigt einen Tannenzapfen Douglasie
Rote Eicheln
Baumloch, das ein Specht gehackt hat

13. Oktober 2016 Besuch des Rheinenergie-Stadion

Aus den Reihen der Gruppe „Kulturelles“ kam der Wunsch, das RheinEnergieStadion in Köln zu besichtigen und dort einmal hinter die Kulissen zu schauen.
Am 13.Oktober war es soweit. Mit Bahn und KVB fuhren wir zum Stadion. Am Fanshop trafen wir unseren Stadionkenner, ein Sportstudent der uns mit ganz viel Engagement, Witz und Wissen fast 2 Stunden lang unter seine Fittiche nahm. Alle Türen standen uns offen, nur eines durften wir nicht: den heiligen Rasen betreten. Wir lernten fast jeden Winkel des Stadions kennen, auch eine der großen Logen, wo „besondere“ Gäste bewirtet werden.
Zum Schluss ging es in die Katakomben. Hier ist alles streng getrennt, Gäste und FC haben jeweils eigene Räumlichkeiten mit Umkleide- und Massageräumen, Duschen, Sauna und Entspannungspool, alles nur vom Feinsten.
Ein Highlight hatte unser junger Sportstudent zum Schluss für uns:
Zu den Klängen des FC Liedes: „Mer stonn zo dir FC Kölle“ liefen wir wie die Profis ins Stadion ein.
So ein klein wenig Gänsehautfeeling war dann schon dabei…
Ein FC-Mitglied erinnert bei dem jetzigen Tabellenstand des FC gerne daran, dass sein Club als erster Verein, nach Gründung der Bundeliga 63/64, die Meisterschale in Händen halten durfte.
Etwas zur Geschichte des Stadions:
Im September 1921 beschloss der Rat der Stadt Köln den Stadionbau, der dann zwei Jahre später eingeweiht wurde. Bis zum Bau des Berliner Olympiastadions war der Sportpark Müngersdorf die größte deutsche Sportanlage. Ein Neubau war zur WM 1974 geplant, wurde aber nicht rechtzeitig fertiggestellt. Die Eröffnung fand erst 1975 statt.
Für die WM 2006 plante die Stadt Köln einen kompletten Neubau des Stadions. Der erste Spatenstich erfolgte im Dezember 2001. In 30 Monaten Bauzeit entstand das neue Stadion und war einer der Austragungsorte der WM 2006

Bericht von Hubert Rosellen


28. August 2016 - ein Ausflug der speziellen Art

Ein Raunen ging durch’s Netzwerk…

… vor einigen Monaten, als bekannt wurde: Gruppe Kulturelles schlägt eine Führung im Pascha vor. Wie nicht anders zu erwarten, waren 21 Plätze schnell ausgebucht.
So begann das „Abenteuer Pascha“ am Sonntag, 28. August 2016, um 16 Uhr am Bahnhof Rommerskirchen. Mit Fahrgemeinschaften ging es zuerst nach Ehrenfeld zum Restaurant Haus Scholzen. Wir nahmen alle zur Stärkung eine Mahlzeit ein und überlegten, was der Abend wohl bringen mochte.
Pünktlich um 20 Uhr wurden wir von Petra Liessem, Guide von Stadtgeschichten Köln, vor dem Pascha in Empfang genommen.
Unsere gemischte Senioren Gruppe hat Petra Liessem auf ihre unverwechselbare, nette und direkte Art über das Pascha informiert,  durch das Haus geführt. Über die Geschichte der Prostitution in Köln, die Gründe für den Bau des Pascha und das Leben im Pascha erzählt.
Unser Motto war:  Neugierig sein und eine - unnötige – Igitt-igitt- Hemmschwelle falls vorhanden, überwinden, reinschnuppern.
Mit dem Betreten des Hauses erlebten wir eine für uns unbekannte Welt. Was uns erwarten würde?…was uns erwartet hat, war  beeindruckend und informativ.
Wer hier arbeitet hat gewiss nicht den Himmel auf Erden, doch offenbar einen bevorzugten und geschützten Arbeitsplatz.usgesprochen zuvorkommend und freundlich sind die Mitarbeiter in diesem Hause. Offenbar hat sich auch kein Gast an unserer Anwesenheit gestört. Obwohl man uns Senioren angesehen hat, dass wir, auch als gemischte Gruppe, hier nicht „zu Hause“ sind.
Die Tabledance-Show haben wir gegen 23:00 Uhr verlassen, die Musik war für uns sehr laut, der Gesprächsbedarf groß.
Unsere Erfahrungen werden mit Sicherheit noch Gesprächsthema bleiben.
Bericht für Gruppe Kulturelles: Ingrid Grubert und Berti Nippen-Vogler


20. Juli 2016 Ausstellung Wunder der Natur

"Wunder der Natur" - Ausstellung im Gasometer in Oberhausen

Bei einer gebuchten Führung wurde uns zuerst die Geschichte  des Gasometers erzählt. Über Entstehung, Zerstörung, Wiederaufbau bis zur jetzigen Nutzung. Besonders hervorgehoben wurde, dass durch eine nur 5mm starke Hülle die
Außen-und die Innentemperatur gleich sind. Nach dieser Einführung wurden wir 23 Netzwerker durch die Foto-Ausstellung geführt. Wir sahen großformatige Fotos mit beeindruckenden Motiven aus der Tierwelt. Manch ein Fotograf hatte das „Foto seines Lebens“ geschossen. Diese Aussage des Führers konnten wir sehr gut nachvollziehen.  Nach der Führung hatte jeder die Möglichkeit, diese, über zwei Etagen verteilten Fotos  und auch eindrucksvolle Filme, weiterhin ausgiebig zu betrachten. In der Regel sprechen  die Fotografien für sich. Hilfreich sind die Beschilderungen mit aussagekräftigen Texten.

Diese Ausstellung an sich ist schon als Höhepunkt zu betrachten; aber…in der dritten  Ebene ist im gigantischen Innenraum eine 20 Meter große Erdkugel zu sehen. Aus der Sicht  von Astronauten können wir Besucher unseren Planeten betrachten.
Restlos begeistert und auch berührt von dem Gesehenen, verlassen wir den Gasometer. 

Unser Weg führt nun zum „Brauhaus Zeche Jacobi“. Hier werden wir, wie seit langer Zeit Tradition bei der Gruppe Kulturelles, den Ausflug revuepassieren lassen. In diesem Haus wird eine kleine Führung von 20 Minuten angeboten, auch diese haben wir mitgemacht.

Dann gab es nach einem fast tropisch-heißem Tag endlich ein kühles Getränk und in der Speisenkarte wurden auch reichhaltig Gerichte angeboten. Also ließen wir es uns munden.

Gut gestärkt machten wir uns auf den Heimweg. 

Ein schöner, doch auch anstrengender Tag! 

Diese Ausstellung im Gasometer in Oberhausen ist bis zum 31.Dezember 2016 zu sehen

Bericht von Ingrid Grubert - Gruppe Kulturelles


24. Juni 2016 Besuch des Düsseldorfer Flughafens

Die Gruppe „Kulturelles“ und der Blick hinter die Kulissen des
                                             Flughafen Düsseldorf

 Nach einer problemlosen Anreise mit der S-Bahn vom Bahnhof Dormagen nach Düsseldorf, trafen wir unseren Tour-Guide am Treffpunkt für Airport-Touren auf der Ankunftsebene des Flughafens. Die Teilnehmer mussten sich ausweisen, um an der Flughafenrundfahrt teilnehmen zu können. Nach der Begrüßung durch den Tour-Guide, der auch den Rundfahrtbus fuhr, begann die Fahrt durch den öffentlichen Teil des Flughafens, vorbei an der Airport-City zum Tor 1 des Flughafengeländes. Nach einer Sicherheitskontrolle begann die Rundfahrt durch den nichtöffentlichen Teil des Flughafengeländes. Wir bekamen viele Erläuterungen zum Geschehen auf dem Vorfeld. Maschinen aller Größen wurden be- und entladen, betankt oder für den Start vorbereitet. Gelandete Maschinen wurden von den „Follow me“ Autos an die richtige Parkposition geleitet. Andere Maschinen rollten zur Startposition, so dass fast im Minutentakt gestartet und gelandet wurde. Wir waren mit unserem Bus immer ganz dicht dran. Unser Busfahrer und Flughafenkenner hatte noch ein Highlight für uns geplant: Den Start des Airbus A380, der Fluggesellschaft „Emirates“, der größten Passagiermaschine die es zur Zeit gibt. Der A380 ist täglich in

Düsseldorf zu Gast. Leider wurde daraus nichts, die Maschine hatte eine Stunde Startverzögerung; in Dubai war schlechtes Wetter. Uns blieb nur der Blick aus, nächster Nähe auf den Riesen.

Nach gut 2 Stunden ging eine tolle Rundfahrt mit vielen neuen Eindrücken zu Ende.

Die Rückfahrt nach Dormagen haben wir in

Düsseldorf noch unterbrochen um den Tag traditionell in einem Brauhaus in einer gemütlichen Runde zu beschließen, bevor wir vom Bahnhof Dormagen aus mit den schon bewährten Fahrgemeinschaften nach Rommerskirchen zurückkehrten.Für die Gruppe „Kulturelles“
Hubert Rosellen

 


Besuch des Kumede am 22. Mai 2016

Kölsch, kölsch, kölsch
Dreimal „Kölsch“ war am Sonntag, 22. Mai 2016, für 34 Rommerskirchener angesagt: Kölsches Getränk – Kölsche Sprache - Kölscher Klüngel.
Am frühen Nachmittag fuhren wir mit der Bahn nach Köln und „stärkten“ uns mit Kölsch und Speisen in einem Brauhaus am Rudolfplatz.

Anschließend ging es zur neuen Spielstätte der Kumede Theatergruppe des Heimatvereins Alt-Köln e.V. ins Volkstheater, ehemaliges Millowitsch-Theater, Aachener Straße.
Auf dem Programm stand „ne löstije kölsche Wirtschaftskrimi vum Wolfgang Semrau“:
               „Un luuter proper blieve“.
Hier konnten die Rommerskirchener ihre „kölsche Sproch“ auffrischen und vom „kölschen Klüngel“ lernen, wie man „netzwerkt“, d.h. wie man bestehende Beziehungen nutzen kann. „Man kennt sich, man belauert sich, man hilft sich!“ Am Ende des „löstijen Krimis“  klingen die Gläser, fließt der Champagner. Ehemals konkurrierende Firmen im Karneval schließen sich zusammen. Friede und Freude ziehen ein, auch zur Freude des begeisterten Publikums.
Die Rommerskirchener Besucher traten geschlossen ihren Heimweg an. Niemand wird nach Netzwerk-Veranstaltungen alleine zurückgelassen. Fahrgemeinschaften sorgen dafür, dass Alleinreisende selbstverständlich bis vor die Haustür gebracht werden.
Vielen Dank für diesen vergnüglichen Sonntagsausflug an die Organisatoren der Gruppe Kulturelles, die bereits im November 2015 die Theaterkarten gebucht haben.

Bericht für Gruppe Kulturelles: Berti Nippen-Vogler
Fotos von Walter Grubert


Besuch des Hänneschen Theater im April 2016

Freunde der Gruppe „Kulturelles“ und der Blick hinger de Britz……

Wir haben im Juni 2012 das Hänneschen Theater in Köln besucht und das Stück
„Transsylwahnsinn“ e Jruselstöck mit Musik, Danz un Schläjerei erlebt. Im Oktober 2015 machten wir uns wieder auf den Weg zum Eisenmarkt um uns das „ Aapethiater, e Stöckelsche för Jroße“ anzusehen. Die Neugier war geweckt und die Frage: Wie funktioniert es dort hinter der Holzwand, die die Puppenspieler verdeckt? Das Theater bot uns nun die Möglichkeit, mal einen Blick „hinger de Britz“ zu werfen.                                            
Für nicht Kölschversteher: Wir schauen hinter die Kulissen des Hänneschen Theaters. Am 14. April war es soweit. Für 35 Netzwerker wurde die Britz heruntergelassen und drei Puppenspieler entführten uns hinter die Kulissen des kleinen Theaters.
Wir erfuhren aus welchem Holz die Knollendorfer eigentlich geschnitzt sind, nämlich aus Lindenholz und auch, wie viel sie wiegen. Wir lernten etwas über die Geschichte des Theaters und das Handwerk des Puppenspiels; von den Puppenspielern aus erster Hand,…….zum Anfassen !!! In den hauseigenen Werkstätten werden alle Puppen, die bis zu 5 kg schwer sind, selbst geschnitzt und geschminkt. Die Kleidung, die teilweise sehr aufwändigen Kostüme sind selbst geschneidert.
In dieser Umgebung und Atmosphäre fühlen sich Hänneschen und Bärbelchen, die beiden Hauptakteure, aber auch Tünnes und Schäl, dä Schnäuzerkowski, Besteva un Bestemo und nicht zuletzt Mählwurms Pitter und Speimanes sichtlich wohl. Der schon traditionelle Ausklang in einem Brauhaus durfte abschließend nicht fehlen.

Bericht von Hubert Rosellen


18. Februar 2016 Museumsbesuch Agrippina in Köln

„Agrippina, Kaiserin aus Köln“ heißt die aktuelle superfeine  Sonderausstellung  zu ihrem 2000. Geburtstag  im Römisch-Germanischen Museum (RGM) in Köln (bis zum 29. März). Anlass für eine Exkursion von  18 Frauen und  Männern  mit der Gruppe Kulturelles im Netzwerk 55plus.

Die Vorstellung der Museums-Referentin beginnt vor einer überaus  großen und ausdrucksvollen  Statue von  Agrippina die Jüngere aus tiefglänzend schwarz-grau changierter Grauwacke. Sie ist eine  Museums-Leihgabe aus Rom,  und direkt  daneben auf einem Sockel in unserer direkten Sichthöhe der Originalkopf der Statue, eine Museums-Leihgabe aus Kopenhagen. . Beide Museen möchten auf ihre Schätze künftig nicht verzichten.
Wir erfahren nun die herausragende Lebensgeschichte der Agrippina in unserem Ausflug  ins 5. Jahrhundert n.Ch. und  hören,  dass vor allem ihre Herkunft , der Einfluss und die Macht der Kaiserfamilie ihre Wege geebnet hat. All dies setzt sie für eigene Interessen ein. Sie knüpft ihre Verbindungen und gelangt durch ihre Eheschließungen nicht nur zu Ansehen, Geld und Macht. Es wird deutlich, dass Agrippina  die patriarchalische Gesellschaft mit all ihrer Kraft aufbrechen will. Dabei setzt sie alle ihr bekannten Mittel ein:  ihre Anziehungskraft, Verschwörungen,  Inzest, Giftmorde … Sie schaffte es bis zur Kaiserin.

Mit vielfältigen Details,  weiteren Skulpturen der Herrscherfamilie  und mit der Münzsammlung des RGM  verdichtete unsere Referentin  ihren spannenden Vortrag über Agrippina, hin bis zum  Auftrag  ihres Sohnes, Kaiser Nero, sie zu ermorden..

Ach ja, fast haben wir es vergessen. Agrippina  war nur einmal, im ersten Lebensjahr in Köln.  
Aber  sie hat erreicht, dass ihr 3. Gatte, Kaiser Claudius,  ihren Namen in die von ihrem Großvater gegründete  Ansiedlung  einfügte:  Colonia Claudia Ara Agrippinensium. 

Beim  Ausklang in einer der urigen Kölsch-Kneipenpaläste  waren wir uns sicher, dass wir nun mit anderen Augen durch Köln gehen.  Danke für den schönen  Ausflug in die Kulturgeschichte.

Bericht von Marle Lucks


Krippenfahrt am 04.01.2016

„Kreppche luure“ ist zur Tradition geworden, wie auch in den vergangenen Jahren
organisierte die Gruppe „Kulturelles“ im Netzwerk 55+ eine
n solchen Ausflug.

In diesem Jahr wurde ein Bus organisiert,
der uns zunächst nach Rodenkirchen
brachte.
Dort trafen wir uns mit Frau Lentes-Meyer,
die uns schon oft auf unseren Ausflügen
und Besichtigungen begleitete. Krippen im
Kölner Süden waren diesmal unser Ziel.
Die Fahrt nach Köln-Sürth war nicht sehr lang,
wir besuchten die Kirche St. Remigius.
Die Krippe hier war schon überwältigend,
aufgebaut wie ein Krippenberg mit unzähligen
Figuren und Einzelheiten, auch aus dem
Kölner Milieu sind zu sehen. Die Frau des
schon verstorbenen Krippenbaumeisters
war zufällig vor Ort und erzählte von den vielen Veränderungen, die im Laufe der Advents- und
Weihnachtszeit die Krippe immer
wieder anders aussehen lassen. Die Krippenform hier ist übrigens die Vorlage für die Krippe im
Kölner Dom. St. Aegidius in Porz-Wahn war das nächste Ziel.
Hier finden wir die sogenannte Hänneschen Krippe. Mit originalgetreuen Puppennachbildungen
des Hänneschen Theater wird jedes Jahr ein anderes Thema dargestellt. In diesem Jahr werden Akte der
Barmherzigkeit gezeigt, in Anlehnung an das Jahr der Barmherzigkeit das von Papst Franziskus
ausgerufen wurde.
Nach einer Mittagspause in einem Cafe fuhren wir dann nach Troisdorf, wo in der Kirche St. Hippolytus
eine riesige beeindruckende Wurzelkrippe aufgebaut ist. In vielen Einzelbildern ist die Zeit von
Christi Geburt bis zum Weg der Jünger nach Emmaus dargestellt, So hat der Krippenbauer auch
schon die österliche Zeit im Blick.
Den Abschluss bildete der Besuch In der Kirche St. Josef in Rodenkirchen. Eine moderne große Kirche,
die die Netzwerker durch ihre Einfachheit beeindruckte. So einfach wie die Kirche auch die Krippe,
ein Stall mit ganz wenigen geschnitzten Figuren. Für einige Netzwerker war diese Krippe die vielleicht
Schönste.
Frau Lentes-Meyer konnte auf ihre Weise die Gruppe noch ein wenig in die Weihnachtszeit entführen, mit
Witz aber auch nachdenklich und besinnlich. Mit Geschichten und Gedichten, also so ganz auf ihre Art.
Mit einem gemeinsamen Abendessen in einem Restaurant ließen wir den schönen Tag ausklingen,                                                                           ………auch das ist schon Tradition !!!

 

Für die Gruppe „Kulturelles“ im Netzwerk 55+ in Rommerskirchen Hubert Rosellen

 


26. September 2015 Stadtrundgang Cöln 1900

Am 26.September unternahm die Gruppe „Kulturelles“ einen musikalischen Spaziergang mit Günter Schwanenberg und seiner Gitarre  durch den Kölner Süden. Treffpunkt war die Ulrepforte,
eines der noch erhaltenen Kölner Stadttore, heute Quartier der Roten Funken. In den benachbarten Wachtürmen sind die blauen Funken und die Prinzengarde zuhause.
Weiter ging es in die Neustadt Süd. Hier wohnte die sogenannte „bessere Gesellschaft“ in recht vornehmen Villen, die Dienstmägde und
Knechte in Verschlägen im Keller oder auf dem Dachboden.
Günter Schwanenberg trug hier das Lied von „Schnüsse Tring" vor. In diesem Lied prangert „Tring“ all die widrigen Lebensumstände an, die
ihr Leben bestimmen. Umstände, die heute nicht mehr vorstellbar sind; erniedrigend und unmenschlich. Wir hörten Lieder von den
Klatschmännern, den Schusterjungen und auch das Lied von den Heinzelmännchen, alle mit einem sehr ernsten Hintergrund. Weiter ging es durch die Südstadt bis zur Bayen Pension, einem Viertel für die Fabrikarbeiter mit ihren Familien. Sie wohnten hier mit acht bis zehn Kindern in äußerst beengten Verhältnissen, in Löchern, die man kaum als Wohnung bezeichnen kann. Fließendes Wasser an der Pumpe auf dem Hof, ein Plumpsklo für bis zu zweihundert Menschen, Arbeitszeiten von 15 Stunden am Tag waren keine Seltenheit.
Die Kölschen Lieder, die sich mit diesen Zuständen beschäftigen, haben die Zeit überdauert und sind heute vielfach im Karneval wieder zu finden.
Mit Günter Schwanenberg und seinen Liedern in diese Zeit eintauchen macht nachdenklich und dankbar für unsere Lebensumstände heute.
Die Entstehungsgeschichte und der Hintergrund dieser Lieder sind heute kaum noch bekannt.
Köln im 19. Jahrhundert, die Zeit eines gewaltigen Umbruchs, die Lebensumstände der Menschen, die Städtische Gesellschaft und die Strukturen der Stadt änderten sich radikal.

 

 

 


Für die Gruppe „Kulturelles“ im Netzwerk 55+ in Rommerskirchen
Hubert Rosellen

 


12. August 2015 - Rundfahrt durch die Kölner Häfen

Hubert Rosellen von der Gruppe Kulturelles beschreibt die Hafenrundfahrt in Köln:
Unsere kleine, ca. dreistündige „Bildungsreise“ auf der MS Rheinland beleuchtete die Geschichte des Rheinauhafens, der heute zu einem noblen Kölner Veedel wurde, aber auch den Lastkähnen noch Liegeplätze bietet. Am 12. August hieß es am Anleger 10, direkt am Musical Dome, für 25 Netzwerker „Leinen los“. Die Fahrt zum Rheinauhafen war der Beginn einer  informativen Rundfahrt entlang des von der Wasserseite doch sehr beeindruckenden Kölner Panoramas. Der  Deutzer und der Mülheimer waren die nächsten Ziele bevor wir den Container Hafen in Köln Niehl erreichten. Containerschiffe, Verladekräne und Umschlaganlagen für die verschiedensten Güter waren zu sehen. Eine Stadtführerin erklärte mit Witz und Humor all die Dinge die uns doch sehr  fremd waren. 20 Fuss, 40 Fuss, Container für Stückgut und Schüttgut, wir konnten uns gar nicht alles merken. Wichtig war jedoch, unter einem Sonnensegel an Deck hatten wir einen schönen Nachmittag bei herrlichem Wetter. Nach drei Stunden auf dem Schiff endete die Fahrt wieder am Anleger 10, nicht weit entfernt von einem Kölner Brauhaus, wo wir den Nachmittag traditionell ausklingen ließen.
Das Interesse an dieser Fahrt war bei den Rommerskirchener Netzwerkern so groß, das einige Tage später eine weitere 25-köpfige Gruppe die gleiche Fahrt unternahm.



Besuch in der jüdischen Synagoge am 26. Februar 2015

Das Herzstück der jüdischen Gemeinde in Köln ist die Synagoge in der Roonstrasse. Diese besuchten die Netzwerker am 26. Februar.


Die Synagoge wurdeEnde des 19. Jahrhunderts im neo-romanischen Stil erbaut.Bei der Führung erfuhren die Netzwerker allerlei über die Stellung von Mann und Frau in der jüdischen Familie.


Hier können Sie den Bericht über den Besuch nachlesen

Netzwerker
Bericht NGZ 7.3.15

29. Januar 2015 Probenbesuch bei der WDR Big Band in Köln

Für einen Auftritt der WDR Big beim Jazz-Festival in Dortmund konnten die Netzwerker erleben wie Musiker und Dirigent jeden Takt des Jazz-Konzertes entwickeln und erarbeiten
Hier ist der Bericht