Sie befinden sich hier: Startseite  > Aktivitäten  > Ausflüge/Reisen

Ausflüge/Reisen

Eine Frau liest eine Straßenkarte

Warum in die Ferne schweifen? Sieh das Gute liegt so nah!

Frei nach J.W. Goethe:

Erinnerung

Willst du immer weiterschweifen?
Sieh, das Gute liegt so nah.
Lerne nur das Glück ergreifen,
denn das Glück ist immer da.

Ja, warum keine Ausflüge/Reisen in die Nähe unserer Gemeinde Rommerskirchen unternehmen? Wenn Sie diesen Gedanken haben und mangels Gleichgesinnter bisher nicht realisierten, dann sind Sie in dieser Gruppe richtig.

Vorschläge für Ausflüge/Reisen werden gerne entgegengenommen. 

Wann die Besprechung für Ausflüge/Reisen stattfindet, entnehmen Sie bitte der Terminliste = Termine

Bitte melden Sie sich für weitere Informationen bei

Herrn Calandriello

Telefon: 02183 / 5614


14. November 2017: Recklinghausen illuminiert

Kunst gegen Kohle

Am 4. November 2017, machten sich 19 Netzwerker zu einer Nachmittag-Abend-Fahrt auf den Weg nach Recklinghausen. 
Was hatte sie dort hingelockt? Bei der Ausflugsplanung der Gruppe Ausflüge/Reisen im August 2017 hieß es: Schauen wir uns doch mal „Recklinghausen leuchtet“ an. Es war zum ersten Mal im Katalog eines hiesigen Reiseunternehmens zu finden. Gesagt getan. Dieser Vorschlag wurde den übrigen Netzwerkern beim August-Frühstück vorgestellt und es fanden sich weitere Interessenten. 
Ohne große Erwartungen ging die Busfahrt am Samstagnachmittag los. Umso überraschter waren die Teilnehmer, eine Stadt mit vielen wunderschönen alten Häusern und Plätzen vorzufinden, die nun auch noch angestrahlt wurden.  Damit die Gruppe nicht planlos durch die Stadt gehen musste, hatten sie rechtzeitig Kontakt zu einer Stadtführerin gesucht, die sie nach Ankunft am Rathaus abholte und mit Erklärungen zur Lichtschau und zur Stadt begleitete. So erfuhren sie u.a. auch, dass die Ruhrfestspiele ihren Anfang nach dem zweiten Weltkrieg hier hatten, und zwar brauchten die Hamburger Brennmaterial für ihre Theater. Diese Kohle holten sie aus Recklinghausen. Zum Dank kamen dann Schauspieler aus Hamburg nach Recklinghausen. So entwickelte sich nach und nach eines der ältesten und größten Theaterfestivals Europas.
Die Reisegruppe hatte zudem Glück mit dem Wetter. Während des Rundgangs fielen nur vereinzelt Regentropfen. Sie brauchten die Schirme nicht aufzuspannen und konnten trockenen Fußes der Stadtführerin folgen. Unterbrochen wurde die Stadtführung durch ein Essen in der Hausbrauerei Boente, wo sie vorher noch den Braukeller besichtigen konnten und Information zum hellen und dunklen Bier erfuhren. 
Mit unerwartet schönen neuen Eindrücken trat die Gruppe um 22 h die Heimreise nach Rommerskirchen an. Alle waren sich einig: Recklinghausen ist als Ausflugsziel zu empfehlen.  

Bericht für Gruppe Ausflüge/Reisen: Hubertine Nippen-Vogler

 


Oktober 2017 Bologna

Roki Netzwerk 55+ zum 9. Mal in Bologna

Auch in diesem Jahr bot Michele Calandriello wieder einen Besuch seiner Heimatstadt Bologna an.  Am 19.10.2017 trafen sich 11 interessierte Reisende mit ihm und flogen nach Bologna. 
Diese Stadt, die auf einer Ansiedlung der Etrusker gewachsen ist, hat einen gut erhaltenen mittelalterlichen Stadtkern. Die Altstadt mit ihren engen Gassen ist voller Leben. Händler bieten ihre Waren an (Obst, Gemüse, Fisch, Fleisch, Schinken, Käse) und vor den Lokalen stehen Tische und Stühle. 
Die Altstadtstraßen sind von Arkaden gesäumt, die mit ihrer Länge von fast 40 Kilometer eines der Wahrzeichen von Bologna sind. 
Am Rande der Altstadt liegt die Piazza Maggiore, die von imposanten Gebäuden umrahmt wird, die den Reichtum der Stadt und der Kirche im Mittelalter wiederspiegeln.
Dort liegt auch der Palazzo Comunale, das in drei Bauabschnitten (13.-16. Jahrhundert) entstandene Rathaus und San Petronio, die Kirche des Schutzpatrons der Stadt. 
In Bologna wurde 1088 die erste Universität der westlichen Welt gegründet. Das spätere Gebäude, erbaut im Jahre 1563 und Sitz der Uni bis zur napoleonischen Zeit, ist heute die Universitätsbibliothek. Bemerkenswert sind die mit heraldischen Fresken verzierten Arkaden, Treppenaufgänge und der ganz mit Holz getäfelte Anatomiesaal. 
Zwei Wahrzeichen Bolognas sind die Geschlechtertürme Asinelli und Garisenda, die unter den wenigen (nur noch etwa 29) von über 100 ganz erhalten geblieben sind. 
Die Macht der Kirche in Bologna spiegelt sich in der Anzahl der Kirchen und Klöster, die prunkvoll gestaltet und mit Fresken ausgemalt sind, wider. In hohem Maße hervorzuheben sind: San Petronio, Santo Stefano, San Domenico, San Francesco und die Kathedrale San Pietro. 
Bologna ist eine lebendige Stadt. Dieses wird an den Auto, Bus und Motorroller freien Wochenenden der Innenstadt besonders deutlich. Es wird Musik gemacht, es wird getanzt, Jongleure zeigen ihr Können und ganze Familien schlendern über die breiten Straßen. 
Wir haben an den 5 Tagen sehr viel Interessantes gesehen und erlebt. Aber Bologna hat noch viel mehr zu bieten. Darum: Bologna ist eine Reise Wert oder zwei oder ....! 
Mille Grazie Michele.  

Bericht für Ausflüge/Reisen: Marie-Luise Venn                         Foto: Peter-Josef Plück


Rhein, Wein & Feuerwerk…

 … lockten 18 Netzwerker am Samstagnachmittag, 30. September 2017, nach Boppard.
Es regnete während der Busfahrt und auch bei Ankunft. Nach einem Bummel durch Boppard  und zu den Weinangeboten stand der Reisegruppe nicht sofort der Sinn. So waren sie froh, dass Michele Calandriello schnell in einem Restaurant mit Rheinblick Tische reservieren konnte. Hier sorgten alle für eine gute Grundlage für eine spätere Weinverkostung.
Nach dem Essen erkundeten die Netzwerker in kleineren Gruppen die Stadt mit ihren wunderschönen Fachwerkhäusern und das Angebot der Weinhändler und der Geschäfte. Es regnete immer noch. So fand die Gruppe die spontane Idee von Ingrid Lottes sehr gut, an Bord eines Schiffes zu gehen.
Pünktlich um 18:15 h kamen alle zur Schiffsanlegestelle, kauften Eintrittskarten und waren froh, im Trocknen sitzen zu können. Mit Musikunterhaltung, die das eine oder andere Bein zum Tanzen und die Gruppe zum Schunkeln animierte, ging es zuerst stromaufwärts und dann wieder zurück bis zu einem günstigen Liegeplatz mit Blick auf das Feuerwerk.
Das Feuerwerk konnten wir dank des aussetzenden Regens und Windes auf dem oberen Deck bestaunen. Feuerwerkskörper verzauberten nicht nur den Abendhimmel, sondern erleuchteten auch den Rhein und spiegelten sich in den Fenstern des Schiffes und der Stadt wider. Nach ¼ Stunde war der Feuerzauber vorbei – ein schöner kleiner Vorgeschmack auf die großen Rhein-in-Flammen-Events. Das Schiff brachte uns wieder ans Ufer und wir erreichten ohne Hetze unseren Bus für die Heimreise.
Diejenigen, die wegen des Regens am liebsten Zuhause geblieben wären, waren froh, mitgefahren zu sein: Boppard, Rhein, Wein (in Maßen), Feuerwerk und geselliges Beisammensein in der Gruppe waren die Anreise wert.

Bericht von Hubertine Nippen-Vogler

 


3 Tage Amsterdam August 2017

Nach Abstimmung mit einem ortsnahen Busunternehmen  wurde eine 3tägige Reise nach Amsterdam bestens von den Netzwerkerinnen Ingrid Lottes und Melitta Michels organisiert. So wurde es eine Reise, die ganz nach unseren Wünschen zusammengestellt wurde. Außer Amsterdam mit Stadtrundfahrt und Grachtenfahrt war noch ein Tagesausflug nach dem schönen Dorf Volendam am Ijsselmeer und auf der Rückreise ein Besuch in der Stadt Leiden(mit Grachtenfahrt) enthalten.

25 NetzwerkerInnen wurden am Morgen in Rommerskirchen bei super Wetter mit dem Bus abgeholt und los ging es nach Amsterdam. Mittags trafen wir schon in Amsterdam ein und nach einer individuellen Pause wurde eine Stadtrundfahrt mit einer extra bestellten Stadtführerin (u.a. Besichtigung eines alten Beginenhofes) absolviert. Danach fuhren wir zum Einchecken ins Hotel. Die Zimmer lagen alle in den oberen Stockwerken, 16. und 17. Etage. Nach dem gemeinsamen Abendessen tranken einige noch etwas an der Bar, andere gingen schon auf ihr  Zimmer. Man war doch recht müde von der Anreise.

Am 2. Tag stand Volendam auf dem Programm.

20 km nördlich von Amsterdam gelegen, an der Küste des Markermeeres. Volendam, der volle Damm, entstand bei einem verlandeten Gewässer als Vorhafen von Edam. Bis 1932 Fischerdorf und nach der Trennung von Zuidersee und Wattenmeer, wurde es immer mehr zum Touristendorf mit vielen netten kleinen Cafes und Souvenirläden. Wer wollte, konnte im Ort bleiben und entlang des Hafens schlendern oder mit der Fähre nach Marken übersetzen. Eine Halbinsel 3,3km lang und 1,7km breit. Im 13. Jahrhundert von Mönchen aus Friesland besiedelt. Heute ist der Tourismus eine wichtige Einnahmequelle für das ehemalige Fischerdorf Marken mit mehr als 1 Million Besuchern jährlich. Die auffallende farbige Tracht aus der Fischerzeit wird noch viel getragen.

Bevor wir uns in Amsterdam zu einem gemeinsamen Abendessen in einem Restaurant trafen, schlenderten wir am Rijks- und van Goghmuseum vorbei. Nach dem Essen hatten wir noch eine tolle Lichterfahrt durch die vielen Grachten der Stadt.

 3. Tag, gleichzeitig unser Rückreisetag.

Wir besuchten die Stadt Leiden. 45 km südwestlich von Amsterdam, bekannt durch die Altstadt und die Grachten. Der Künstler Rembrandt wurde in dieser Stadt geboren. Vor allem in der Innenstadt ist Wasser ein wichtiger Bestandteil des Straßenbildes. Neben den Flüssen Oude und Nieuwe Rijn hat die Stadt verschiedene Grachten und Singels (Festungsgräben). Man hatte Zeit für eine Grachtenfahrt und um durch die Altstadt zu bummeln.

 Die Kurzreise war wieder ein tolles Erlebnis. Alle waren begeistert von den drei schönen Tagen.

Bericht von Kunibert Karallus/Gruppe Ausflüge und Reisen

 

Amsterdam
Gruppenfoto
im Bedinenhof
Grachtenfahrt
auf der Halbinsel Marken

Reise nach Bologna im Oktober 2016

Im "Zick-Zack" durch Bologna – Reise vom 7. bis 12. Oktober 2016 -
Wieder einmal hat Michele Calandriello eine Reisegruppe aus Rommerskirchen für Bologna begeistert. Im Rahmen des Netzwerk55plus hat Michele zum 8. Mal eine Gruppe durch seine Heimatstadt Bologna geführt, die Hauptstadt der Emilia-Romagna.
Großen Wert hatte er darauf gelegt, dass sich alle 10 Teilnehmer/innen vorher kennenlernten und sich schon mit der Geschichte der Stadt ein wenig beschäftigt hatten. So wussten alle, dass Bologna die Beinamen "La Dotta, La Grassa, La Rossa" hat, die gelehrte, die fette, die rote Stadt. Dies alles galt es nun zu erfahren!
La Rossa: Rot ist Bologna gleich in dreifacher Hinsicht: Die Dächer der Altstadt sind mit roten Ziegeln bedeckt, rot sind auch die Rollos vor den Fenstern, und rot war oft die politische Ausrichtung der Stadt.
La Grassa: Bolognas Küche ist weltberühmt! Dabei geht es wirklich nicht nur um die Spaghetti Bolognese, die als "Pasta al ragu" nicht mit Spaghetti, sondern mit Tortellini bevorzugt wird. Die Emilia-Romagna ist bekannt für Mortadella und Schinken und viele Gerichte nach traditionellen Rezepten.
Den Namen "La Dotta" (die Gelehrte) führt Bologna, weil hier im Jahr 1088 Europas älteste Universität gegründet wurde. Sehr beeindruckt war die Reisegruppe von der Anlage des Archiginnasio, dem ersten festen Sitz der Universität (1563) und hier besonders von der Bibliothek mit dem sehenswerten Lesesaal und vom Teatro Anatomico, in dem Studenten vor Jahrhunderten anatomischen Vorträgen und chirurgischen Eingriffen folgen konnten. In anderen Räumlichkeiten der Uni standen Statuen von Dante und Petrarca, den berühmten italienischen Dichtern, die die italienische Sprache im Gegensatz zur lateinischen förderten.
Die vielen Studenten in Bologna sorgen für eine lebhafte Atmosphäre auf den Plätzen und im Gewirr der Gassen, in dem sich Touristen erst einmal orientieren müssen: So ging es oft im "Zick-Zack oder parallel" zu dieser oder jener Straße durch die Altstadt. Als Orientierung können immer die weithin sichtbaren schiefen Türme im Zentrum dienen, der Torre Garisenda (48 m) und der Torre Asinelli (97m), alte Geschlechtertürme aus dem 12. Jahrhundert und Wahrzeichen der Stadt.
Höhepunkte bei den Besichtigungen waren neben der Universität die großartige Piazza Maggiore im Zentrum mit dem Palazzo Comunale (zahlreiche Fresken), der Kirche San Petronio, die dem Stadtpatron Bischof Petronius (432-450) gewidmet ist, und dem Palazzo di Re Enzo, in dem der Sohn Kaiser Friedrichs II. von 1249 bis zu seinem Tod 1272 gefangen gehalten wurde.
Wenige Straßenzüge entfernt bildet die Piazza Santo Stefano ein Zentrum völlig anderer Art: ein dreieckiger Platz mit Palästen auf der einen Seite und einem Ensemble von Sakralbauten gegenüber, bestehend aus mehreren Kirchen und einem quadratischen Kreuzgang, der mit seinen Arkaden und Loggien als eine der schönsten Anlagen dieser Art gilt.
Aber selbst in fünf Reisetagen kann man nur einen ersten Eindruck von der reichhaltigen Kunst und Geschichte der Stadt Bologna erhalten. Und so hieß es für die Reisegruppe am Schluss:
Arrivederci und ci rivediamo!

Bericht: Gabriele Domhof
Foto: Marianne Ramakers

 


24. August 2016 Parkomanie

Sieh das Gute liegt so nah…

Eine der „Chefplaner“ der Gruppe Ausflüge/Reisen, Ingrid Lottes, schaut zwischen ihren Fernreisen auch auf Ausflugsziele nahe Rommerskirchen. Vor einigen Wochen schlug sie vor, zur PARKOMANIE zu fahren. Zusammen mit Melitta Michels und Kunibert Karallus organisierte sie diesen Ausflug.
Am 24. August 2016 folgten dreizehn Personen dieser Idee und fuhren mit dem Zug zur Kunsthalle nach Bonn.
In der Ausstellung stehen drei Parks im Mittelpunkt, die Leben und Werk Hermann Fürst von Pückler-Muskau (1785–1871) nachzeichnen: Bad Muskau, Babelsberg und Branitz.

In den Hallen „wanderten“ wir anhand von Videofilmen, Bildern und Schriften durch die nach englischem Vorbild angelegten Landschaftsparks. 3D-Brillen halfen bei den Filmen, um in die Gärten „einzutreten“.Höhepunkt der Ausstellung erlebten wir auf dem Dach der Kunsthalle. Hier wurde ein Gartenreich nach den Gestaltungsprinzipien des Fürsten Pückler angelegt.Bei strahlendem Sonnenschein und schattigen Sitzplätzen pausierten wir auf der Dachterrasse mit Kaffee und Eistorte à la Fürst Pückler.Die Gartenlandschaften des Fürsten Pückler „vor den Toren Rommerskirchens“ zu erleben, hat uns sehr gut gefallen. Bei einigen Teilnehmern wurde der Wunsch laut, die Gärten des Fürsten in natura zu erleben. Diese Idee kann nun in den weiteren Planungstreffen der Gruppe Ausflüge/Reisen verfolgt werden. 
Vor Abreise nach Rommerskirchen, ließen wir den wunderschönen Sommer-SonnenTag bei einem gemeinsamen Abendessen in Bonn ausklingen.

 Bericht für Gruppe Ausflüge/Reisen: Hubertine Nippen-Vogler


Fahrt Fahrt ins Spargeldorf Walbeck. am Freitag, 20. Mai 2016,

Zum dritten Mal in Folge plante die Gruppe Ausflüge/Reisen eine Fahrt ins Spargeldorf Walbeck. Am Freitag, 20. Mai 2016, fuhren 40 Netzwerker mit einem Bus dort hin.
Nach Ankunft auf dem Spargelhof wurden die Teilnehmer vom Spargelbauer Kisters mit einem Spargelschnäpsen begrüßt. Sehr unterhaltsam brachte er den Besuchern wichtige Details zum Spargelanbau, zur Spargelernte, welche hauptsächlich von polnischen und rumänischen Arbeitern erledigt wird, zur Spargelzubereitung und über die Substanzen dieses „königlichen Gemüses“ nahe. Für die Gruppe aus dem Rheinland war gut zu hören, dass es ein Düsseldorfer war, der den Spargelanbau ins Dorf brachte: Dr. Klein-Walbeck.

Die Spargel-Historie liest sich ebenso köstlich, wie er tatsächlich schmeckt. Die Ägypter aßen ihn schon vor 3000 Jahren und gaben ihn ihren Toten in die Pyramiden mit. Die Griechen und die Römer priesen den Spargel als eine “Schmeichelei des Gaumens”.
Im Jahre 1929 wurde in Walbeck auf Initiative des “Spargel-Majors” Dr. Klein-Walbeck eine Spargelbau-Genossenschaft gebaut. Er hatte festgestellt, dass sich die Walbecker Sandböden hervorragend für den Spargelanbau eignen. Schon 1930 berichteten bekannte Tageszeitungen über den neuen Zweig der niederrheinischen Landwirtschaft in Walbeck. Daraufhin machten sich die Feinschmecker zur Hochsaison im Mai und Juni auf den Weg und brachten den Namen Walbeck unumstößlich mit dem Begriff Spargeldorf in Verbindung.

Der Nährwert des Spargels ist gering, da er zu 99% aus Wasser besteht - ein Genuss ohne Reue. Sein Gehalt an Asparagin ist Medizin für die Nieren, Rückstände aus Körper und Nieren werden ausgeschwemmt. Ideal also für eine Entschlackungskur im Frühjahr.
Weil es ihn schon im Wonnemonat Mai gibt, scheint der Spargel auch der Poesie förderlich zu sein, wie zahlreiche Eintragungen in den Gästebüchern der Walbecker Spargelwirte zeugen.
So dichtete beispielsweise eine Spargelfreundin:

“Die Rose ist schon oft besungen,
das Veilchen und der Fliederstrauß.
Jedoch kein Dichter lobt den Spargel.
Ich mein, der verdient es auch.
Ich fühl´ mich immer wie verhext,
in Walbeck, wenn der Spargel wächst.”

„Verhext“ vom Spargel sind auch die Rommerskirchener Netzwerker. Bei der Rückfahrt  fragte Michele Calandriello, Organisator dieser Fahrt, ob es allen gefallen hätte und ob im nächsten Jahr eine Wiederholung stattfinden soll. Dies wurde mehrheitlich bejaht.
Zu erwähnen ist noch, dass zwei Jahre der Anschlussausflug nach Kevelaer führte und in diesem Jahr nach Roermond. Im nächsten Jahr soll ein anderes Städtchen gewählt werden

Bericht für Gruppe Ausflüge/Reisen: Hubertine Nippen-Vogler

 

Spargelessen anno dunnemals
Spargelhof Kister, Walbeck
Outlet in Roermond


28. April 2016 Ausflug zu den königlichen Gärten in Beldgien

Gruppenfoto von Klaus Plück

Schönheit und Schrecken

Am Donnerstag, 28. April 2016, hieß es für die Gruppe Ausflüge/Reisen: „Auf nach Brüssel zur zum Besuch der Königlichen Gewächshäuser.“ Eine Gruppe von 30 Teilnehmern buchte bei Gillbach-Reisen und fuhr 3 Stunden mit dem Bus nach Laeken. Was die Teilnehmer leider vorher nicht wussten, sie mussten wegen verstärkter Personenkontrollen vor dem Eingang des Parks 2 Stunden stehend warten. Kurz nachdem diese sehr unangenehme Hürde geschafft war, waren die Stunden des Wartens schnell vergessen, denn der wunderbar angelegte Park und die Gewächshäuser beeindruckten sie sehr.
Die königlichen Gewächshäuser in Brüssel - Laeken zählen zu den größten der Welt. Jedes Jahr werden sie von ca. 100.000 Gästen besucht, die die botanische Pracht bewundern.

Jugendstil-Architektur: Der französische Architekt Alphonse Balat schuf ein Zeugnis der Jugendstilbaukunst. So stehen seit Ende des 19. Jh. auf einer Fläche von beinahe 4 ha 15 Glaspaläste. Als "größte zusammenhängende Glaslandschaft für Zierpflanzen auf dem Kontinent" wurde die "Ville de verre", die gläserne Stadt, berühmt.

60.000 Pflanzen: Heutzutage kann man auf knapp einem Kilometer Länge ungefähr 60 000 Pflanzen bewundern, unter denen sich auch 200 Jahre alte Zitrus- und Lorbeerbäume befinden. Neben vielen Orchideensorten, findet man hier auch Fuchsien, Geranien, Gummi- und Zimtbäume, Bananenstauden und Solanaceen (Nachtschattengewächse). Für die Besuchertage werden noch weitere 5.000 Topfpflanzen und 6.000 Schnittblumen sowie zahlreiche Baumfarne, Palmen und Zitrusgewächse aufgestellt.
So wunderschön die Gewächshäuser anzusehen sind, so schrecklich ist die Geschichte dahinter: Der Komplex wurde vom belgischen König Leopold II. in Auftrag gegeben und wurde zwischen 1874 und 1895 gebaut, finanziert durch die grausamen Verbrechen, die Leopold II. im Kongo beging. Dies erfährt der Besucher beim Rundgang nicht, es gibt keine Hinweistafeln. Recherchen im Internet klären hierzu auf.

Bericht von Hubertine Nippen-Vogler

Oktober 2015 - 7. Reise nach Bologna

Netzwerker begeistert von und „gefangen“ in Bologna (7. Reise nach Bologna)

Gutgelaunt und erwartungsvoll machte sich eine neunköpfige Gruppe aus Rommerskirchen, Kaarst und Zons am 8.Oktober 2015 unter der bewährten Leitung von Michele Calandriello nach Bologna auf.

Bologna ist eine lebendige Metropole mit ca. 380.000 Einwohnern, dazu kommen ca. 80.000 Studenten. Durch die Universität ist Bologna eine junge und lebhafte Stadt mit einer langen Geschichte, die von den Etruskern über die Römer bis zu den Päpsten führt, die die Geschicke der Stadt lange bestimmten.

Es gibt viele Cafés und Studentenkneipen. Es herrscht eine fröhliche und entspannte Atmosphäre.

Bei mehreren Stadtrundgängen lernten wir die Stadt mit ihren vielen Sehenswürdigkeiten näher kennen und wir konnten uns nicht sattsehen an den wunderschönen Plätzen, Palästen und Kirchen. Besonders gefallen haben uns die Kirchen Santo Stefano aus dem 5. Jahrhundert und die Kathedrale San Pietro. In der Kirche Santa Cecilia hörten wir ein Konzert. 2 Brüder von 10 und 14 Jahren spielten Werke von Mozart, Schubert, Bach und Liszt und wir waren von ihrem Können begeistert.

Bologna ist berühmt für seine Arkaden. So kann man immer entspannt bummeln und die Auslagen der eleganten Geschäfte bewundern.

Außerdem kann man hervorragend essen und trinken, davon machten wir reichlich Gebrauch. Bologna hat nicht umsonst den Beinamen "La grassa" (die Fette). Einen Abend verbrachten wir in einer typischen Weinschenke. Das Essen bringt man sich dort mit. Wir kauften Parmaschinken, Mortadella, Salami, verschiedene Käsesorten und Brot und ließen es uns gut gehen.

Der "Palazzo dell´Archiginnasio war ursprünglich dafür geplant, alle Fakultäten der Universität unter einem Dach zu vereinen. Heute kann man den Anatomiesaal aus dem 17. Jahrhundert (genau 1637)  besichtigen, ebenso ist die Bibliothek sehr eindrucksvoll.

In einem wunderbar restaurierten Palast, in dem heute eine Bank residiert, durften wir Fresken der Gebrüder Carracci aus dem 16. Jahrhundert (genau 1590) besichtigen. Die Brüder hatten eine große Bedeutung für Bologna und haben die Stadt mit ihren Kunstwerken stark geprägt.

Berühmt ist Bologna auch für seine Geschlechtertürme, es gab mal 100. 2 sind zum Wahrzeichen geworden: der Turm „La Garisenda“ und der Turm „Torre degli Asinelli“, der immerhin 94 m hoch ist und aus dem 12. Jahrhundert (genau 1109 – 1119) stammt.

Als Zentrum der Stadt gilt die Piazza Maggiore mit dem Neptunbrunnen und der Basilika San Petronio. Die Kirche wurde im 14. Jahrhundert (genau 1390) begonnen, aber aus Geldmangel nie beendet. Im Innenraum befindet sich „la Meridiana“, die 1655 von dem Astronomen Giovanni Domenico Cassini eingerichtet wurde.

Bologna hat bedeutende Museen, leider haben wir nur 2 geschafft. Im Palazzo Sanguinetti sind alte Musikinstrumente ausgestellt, der Palazzo Pepoli Vecchio beherbergt das Stadtmuseum.

Ein besonderes Abenteuer musste die Gruppe auch bestehen. In der Kirche "Santa Maria della Vita" blieben wir mit dem Aufzug stecken. Nach einer gefühlten Ewigkeit meldete sich jemand, der Hilfe organisieren wollte. Zum Glück hatten wir einen Ingenieur dabei. Er untersuchte die Aufzugstür und es gelang ihm, die Tür zu öffnen. Wir steckten nur 25 Minuten fest, aber es kam uns wie 2 Stunden vor.

Trotzdem würden wir immer wieder kommen, denn es gibt noch so viel zu sehen. Bologna ist wirklich eine Reise wert. Wir bedanken uns herzlich bei Michele, der uns so viel gezeigt hat.

 

Bericht: Hildegard Haas                              Fotos: Manfred Beaujean